Kurzbiographie

Brigitte Bargetz ist seit 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich „Politische Theorie, Ideengeschichte und Politische Kultur“ am Institut für Sozialwissenschaften der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Sie ist Mitherausgeberin der feministischen politikwissenschaftlichen Zeitschrift „Femina Politica“ sowie als Research Fellow in das Netzwerk „MEDUSA Genders in Transition: Masculinities, Affects, Bodies, and Technoscience“ der Universitat Oberta de Catalunya eingebunden.

Von 2013 bis 2019 war sie Universitätsassistentin (post doc) im Bereich „Governance und Geschlecht“ am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien. Sie war Leiterin des Projekts „Critical Science Literacy“ (2015-2017), Vertretungsprofessorin für Diversity Politics am Institut für Sozialwissenschaften, HU Berlin (2012/13) und hatte Research Fellowships und Visiting Scholarships an der Open University, Milton Keynes, Strategic Research Area Citizenship and Governance (2017); am ICI Berlin, Institute for Cultural Inquiry (2010-2012); am IFK, Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften in Wien (2009/10); am Institut für Queer Theory in Berlin (2009); am IWM, Institut für die Wissenschaften vom Menschen in Wien (2008) und an der Henry M. Jackson School of International Studies, University of Washington in Seattle (2007/08). Zwischen 2010 und 2012 war sie Ko-Sprecherin des Arbeitskreises „Politik und Geschlecht“ in der DVPW (Deutsche Vereinigung für Politische Wissenschaft).

Sie studierte Politikwissenschaft und Geschichte an den Universitäten Wien und Aix-Marseille (Frankreich) und promovierte 2011 an der Universität Wien. Ihre Dissertation zu einer kritischen politischen Theorie des Alltags (2011) war Teil des von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) geförderten interdisziplinären Projekts „Gender an der Schnittstelle von Öffentlichkeit und Privatheit. Spätmoderne Transformationen“ (DOC-team, mit Sushila Mesquita, Hilde Schäffler) und wurde mit dem Award of Excellence (2011) des Österreichischen Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung ausgezeichnet. In ihrer Habilitation „Eine politische Grammatik der Gefühle“ beschäftigt sie sich mit Demokratietheorie, Debatten zum „affective“ und „material turn“ sowie feministischen, queeren und postkolonialen Ansätzen zu Politik und Gefühl.