Aktuelles

Begrüßung der Studierenden in Bachelor- und Masterstudiengängen

27.10.2020

Liebe Studierende,

hier finden Sie die Präsentationen der Begrüßungsveranstaltungen für Bachelor- und Masterstudierende

-Download (Bachelor)

-Download (Master)

Call for Papers: Schwarze Feminismen (Femina Politica. Zeitschrift für feministische Politikwissenschaft, Heft 2/2021)

05.10.2020


Deadline für Abstracts: 30. November 2020
Heftherausgeber*innen: Denise Bergold-Caldwell, Christine Löw und Vanessa E. Thompson
Abstracts an: bergoldc@staff.uni-marburg.de, loew@em.uni-frankfurt.de, thompson@europa-uni.de oder an die Redaktionsadresse redaktion@femina-politica.de

Weitere Informationen entnehmen Sie dem PDF
oder erhalten Sie bei Facebook

Wie weiter mit der Populismusforschung?

02.09.2020

22.09. - 23.09.2020
Gründungstreffen und Workshop der DVPW-Themengruppeninitiative „Populismus", Kassel
Wie weiter mit der Populismusforschung?
Ort: Universität Kassel (Nora-Platiel-Str. 5, 34127 Kassel)
Beginn: 11 Uhr

Weitere Informationen

Call for Papers: Interdisziplinäre Tagung „Junges Forum“ Figuren und Perspektiven auf die Masse und das Individuum in der kapitalistischen Moderne (XIX-XXI Jahrhundert), 26.-27. Februar 2021, Marc-Bloch-Zentrum, Berlin

02.09.2020

Ziel dieses Jungen Forums ist, die Relevanz und Angemessenheit von literarischen, politischen und konzeptuellen Figuren zu untersuchen, die die „Masse“ und das Individuum gegenüberstellen. Junge Forscher*innen aus der Soziologie, Literaturwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Philosophie, Psychologie und Politikwissenschaft sind dazu eingeladen, die vielfältigen Dimensionen dieses Themas zu aktualisieren und zu diskutieren.

Organisation: u.a. Sara Minelli, M.A.; wissenschaftliches Komitee: u.a. Prof.' Paula Diehl

Link zum Call for Papers

Anmeldezeitraum Seminare WS20/21

31.08.2020

Anmeldezeitraum für die Seminare im WS20/21

Mo. 26.10. 08:00 - Mi 11.11. 08:00


Link zu OLAT

Ausschreibung Tutor*innen zum wissenschafltichen Arbeiten

28.08.2020

Für das Wintersemester 2020/21 werden ab sofort Tutorinnen und Tutoren zur Leitung der Online-Tutorien zum wissenschaftlichen Arbeiten (im 1. Fachsemester) gesucht.

Wer?: Studierende der Politikwissenschaft oder Wirtschaft/Politik, der Sozio-Ökonomik (BA oder MA) oder Studierende des Fachbereiches Internationale Politik und Internationales Recht (MA).

 

Bei Interesse schicken Sie bitte eine Bewerbung mit einem kurzen Lebenslauf sowie einer Übersicht Ihrer Studienleistungen zusammengefasst in einem PDF Dokument an:


wknelangen@politik.uni-kiel.de
Betreff: Tutorium 20/21
Ihr Ansprechpartner: Prof. Dr. Wilhelm Knelangen
Bewerbungsschluss: 10.09.2020, 10 Uhr.

Alles weitere entnehmen Sie bitte dem PDF

 

Gedenken an zwei Professoren, die die Politikwissenschaft in Kiel stark mitgeprägt haben

29.06.2020

Am 30. Juni 2020 wäre Professor Edward Keynes, PhD, 80 Jahre alt geworden. Edward Keynes hat zwischen 1998 und seinem Tod im April 2016 Großes für die Politikwissenschaft an der Universität Kiel geleistet, obwohl er nie an diese Universität berufen worden war, sondern lediglich als Honorarprofessor tätig war.

Edward Keynes wurde 1940 in New York als zweiter Sohn einer jüdischen Immigrantenfamilie geboren, die aus Moldawien stammte. Seinen ursprünglichen Familiennamen Krasnansky legte er ab, um seine Verbundenheit mit seinem Heimatland und der angelsächsischen Zivilisation zum Ausdruck zu bringen. Er besuchte die Forest Hills High School im New Yorker Stadtteil Queens, unter seinen Klassenkameraden waren Paul Simon und Art Garfunkel. Er studierte am Queens College in New York (B.A.) und an der University of Wisconsin, an der er 1967 auch promovierte. Von 1976 bis 2003 war er hauptamtlicher Professor für Politikwissenschaft an der Penn State University. Edward Keynes hat sich vor allem durch Schriften zur Rolle des amerikanischen Verfassungsgerichtes und zu weiteren Themen des amerikanischen Regierungssystems im Schnittbereich zwischen Regierungslehre und Verfassungsrecht international einen Namen gemacht (z.B. zum War Powers Act). Seit dem Sommer 1973 hat er – mit gelegentlichen Unterbrechungen – regelmäßig an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel als Gastprofessor gewirkt. Weitere Gastprofessuren führten ihn nach Melbourne, Hiroshima, Marburg und Köln. In den Jahren 1998 und 1999 hat er die durch den Tod von Professor Dr. Werner Kaltefleiter vakant gewordene Professur am Institut für Politische Wissenschaft in Kiel vertreten und wurde 1998 zum Honorarprofessor der CAU ernannt. Er hat ab 2003 den Mittelpunkt seines akademischen Wirkens an das Institut für Politikwissenschaft (ab 2006: Institut für Sozialwissenschaften) in Kiel verlegt und Seminare und Kurse zum amerikanischen Regierungssystem angeboten. Er hat dazu beigetragen, dass eine ganze Generation von Studierenden ein differenziertes und vertieftes Bild des amerikanischen Verfassungsrechts und der Verfassungswirklichkeit erhielten. Edward Keynes hat an der CAU Dutzende von Dissertationen, von Magister-, Bachelor- und Masterarbeiten betreut (darunter auch eine Arbeit des heutigen Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Daniel Günther). Für seine Verdienste um die Politikwissenschaft an der Universität Kiel wurde ihm 2010 vom Präsidium der CAU die „Goldene Ehrennadel“ der Christian-Albrechts-Universität verliehen. Er hat bis zu seinem Tod an der Kieler Universität gelehrt.

Ed Keynes Bild

 

Am 2. Juli 2020 jährt sich zum 5. Mal der Todestag von Professor Dr. Eberhard Schütt-Wetschky. Auch er war kein regulärer Professor an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, sondern außerplanmäßig und auf eigene Kosten am Institut für Politikwissenschaft (bzw. für Sozialwissenschaften) tätig. Eberhard Schütt-Wetschky wurde 1937 in Hamburg geboren und legte sein Abitur 1956 am Christianeum in Hamburg ab. Er arbeitete zunächst einige Jahre im kaufmännischen Bereich und sollte eigentlich Verantwortung im Familienunternehmen Heinrich Schütt übernehmen. Seine Neigung galt jedoch der Wissenschaft und auch der Philosophie (er war ein Kenner und großer Bewunderer der Philosophie Immanuel Kants). Er studierte an den Universitäten Genf und Paris (Sorbonne), ab 1962 schließlich an der Universität Hamburg (zunächst Rechtswissenschaft, dann Politikwissenschaft mit den Nebenfächern Mittlere und Neuere Geschichte und Öffentliches Recht). Schütt-Wetschky wurde 1973 mit einer Untersuchung zum Thema Verhältniswahl/Mehrheitswahl promoviert. Von 1974 bis 1979 war er als Assistenzprofessor an der Universität der Bundeswehr Hamburg tätig. Seine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit einem Stipendium geförderte Habilitation für Politikwissenschaft erfolgte 1981. Im Jahr 1983 wurde er zum Privatdozenten an der Universität der Bundeswehr in Hamburg ernannt. Ab Oktober 2002 lehrte Schütt-Wetschky als außerplanmäßiger Professor Politikwissenschaft an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Hier bot er vor allem Seminare zur vergleichenden Regierungslehre an und hat viele Masterarbeiten und Dissertationen betreut. Zur Unterstützung seiner Forschungs- und Publikationstätigkeit beschäftige er auch privat wissenschaftliche Mitarbeiter und ließ ihnen damit eine Förderung angedeihen.  

Sein Forschungsschwerpunkt lag auf dem parlamentarischen Regierungssystem der Bundesrepublik Deutschland und der Entwicklung der Theorie der Demokratie in parlamentarischen Regierungssystemen. Er hat sich insbesondere mit der Bedeutung von Parteien und dem Konzept von Gewaltenteilung beschäftigt, was vor allem in seiner 1984 erschienenen Habilitationsschrift „Grundtypen parlamentarischer Demokratie“ zum Ausdruck kam. Gemeinsam mit Gesine Schwan und Werner Link initiierte Schütt-Wetschky 1990 das Jahrbuch für Politik und gab es geschäftsführend heraus (zwei Halbbände jährlich). 1996 wurde das Jahrbuch erweitert zur Zeitschrift für Politikwissenschaft (ZPol). Im Jahr 1996 rief Schütt-Wetschky zudem die Annotierte Bibliografie der Politikwissenschaft ins Leben, eine bibliografische Datenbank, mit der fortlaufend über alle politikwissenschaftlichen Neuerscheinungen des deutschsprachigen Raums informiert wurde. Er vertrat den Ansatz einer praxisorientierten Politikwissenschaft, die jedoch die Praxis nicht unkritisch zum Maßstab nimmt, sondern stets kritisch hinterfragt. Praktische Empfehlungen sah er als leitende Aufgabe der Politikwissenschaft an.

Professor Eberhard Schütt-Wetschky war Mitgesellschafter des Stahlhandelsunternehmens Heinrich Schütt in Hamburg. Er gründete 1992 die Stiftung Wissenschaft und Demokratie und vermachte ihr nach seinem Tod 2015 sein Vermögen. Ziel der Stiftung ist es, wissenschaftliche Vorhaben zu unterstützen, die geeignet sind, die freiheitliche Demokratie zu fördern, insbesondere Politikwissenschaft zu fördern oder zu betreiben. Die Stiftung hat ihren Sitz in Kiel und betreibt heute u. a. das Institut für Parlamentarismusforschung in Berlin, die Zeitschrift für strategische Analysen SIRIUS, das Portal für Politikwissenschaft und fördert das Institut für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel.

Bild von Schütt-Wetschky

 

Prüfungsanmeldungen und Prüfungen Politikwissenschaft

19.06.2020

Die Prüfungen des Faches Politikwissenschaft (Bachelor und Master Politikwissenschaft, Politikwissenschaft im Rahmen von SozÖk, Wipo, IPIR und Neben- und Wahlpflichtfächern) werden von der Philosophischen Fakultät durchgeführt. Daher gelten auch die Prüfungszeiträume (inklusive Anmeldezeiträume) der Philosophischen Fakultät. Was das konkret bedeutet, können Sie hier nachlesen: 

Prüfungszeiten hier nachlesen

Es gilt daher beispielsweise: Anmeldungen beginnen erst ab dem 29.6., der 1. Prüfungszeitraum beginnt erst am 03.8. 

Wie Sie in der Übersicht erkennen können, sind die Zeiträume der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät andere. Das ist aber nicht für die Politikwissenschafts-Module einschlägig, sondern z.B. für Didaktik-Module Wipo oder Interdisziplinäre Module SozÖk. Für die Rechtswissenschaftliche Fakultät (im Rahmen von IPIR) können wieder andere Termine gelten. 

Das "Durcheinander" ist dem Versuch geschuldet, die Prüfungstermine aufgrund der Corona-Pandemie zu entzerren. 
 

Coronabedingte Änderung der Einschreibung für den Masterstudiengang Wirtschaft/Politik

09.06.2020

Auf Grund der anhaltenden Corona-Epidemie kommt es vereinzelt zu der Situation, dass es Studierenden aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist, ein studienrelevantes Wirtschaftspraktikum zu absolvieren.

Laut Studienqualifikationssatzung (§ 3 Geforderte Qualifikationen) ist ein Wirtschaftspraktikum bei der Einschreibung in den Masterstudiengang Wirtschaft/Politik nachzuweisen. Die Frist zum Nachweis eines Wirtschaftspraktikums bei der Einschreibung für den Masterstudiengang Wirtschaft/Politik wird bis zur Aussetzung der Coronamaßnahmen an der CAU auf 12 Monate verlängert. Falls Studierende auf Grund der Coronaepidemie kein Praktikum haben durchführen können, bitten wir Sie, mit uns in Kontakt zu treten. Richten Sie Ihre Anfragen bitte an jwollmann@politik.uni-kiel.de

Research Colloquium - The Future of Democracy 

28.05.2020

Prof. Dr. Christian Martin, CAU Kiel und NYU sowie Dennis Redeker, BIGSSS Bremen laden ein zum Research Collquium mit dem Thema:

Algorithmic Governance, AI, and Future of Democracy 

Link zur Einladung
Link zur Ankündigung

Informationen zu IPIR Veranstaltungen

08.04.2020

Aktuelle Informationen zu den Veranstaltungen für IPIR Studierende finden Sie hier

CORONA: Informationen zu Olat, Bibliothek, Prüfungen und Beratung

16.03.2020

Alle Informationen finden zur derzeitigen Situation im Fachbereich Politik finden Sie hier (Stand 17.03.2020)

NYU-Exchange

20.02.2020

Der Bereich Politikwissenschaft an der CAU kooperiert in diesem Jahr zum zweiten Mal mit der New York University in New York, NY.

Vom 07. Sept. 2020 – 27. Sept. 2020 haben Studierende im Master Politik, IPIR und WiPo die Gelegenheit, die NYU zu besuchen, dort ein Kompaktseminar zum Thema „The Future of Democracy“ zu belegen und an einem Forschungsprojekt (Seminararbeit oder Abschlussarbeit) zu arbeiten.

Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 15.03.2020.

Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie hier.

Beste Abschlussarbeiten ausgezeichnet

15.01.2020

Der Förderverein der Kieler Politikwissenschaft (Michael-Freund-Gesellschaft) hat am 14. Januar 2020 die Abschlussarbeiten

Bachelor: Leonie Basting "The Representation of Women in the ISIS´ Magazine Dabiq"

Master: Michael Bayerlein "Chasing the 'Populist Zeitgeist'? The Rise of Right-Wing Populist Parties in Europe and its Impact on Policy Positions of Mainstream Parties"

mit dem Preis für die besten Abschlussarbeiten des Faches Politikwissenschaft des Jahres 2018/19 ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch!

Neugründung der DVPW-Themengruppe Polar- und Meerespolitik

14.01.2020

Frau Professorin Aletta Mondré wurde im Oktober 2019 zur Sprecherin der neu gegründeten Themengruppe "Polar- und Meerespolitik" der Deutschen Vereinigung für Politikiwissenschaft gewählt. Weitere Sprecher*innen der Themengruppe sind Professor Mathias Albert (Universität Bielefeld), Dr. Christoph Humrich (Universität Groningen) und Dr. Anja Menzel (FernUniversität in Hagen)."

Sven Singhofen verstorben

09.01.2020

Unser lieber Kollege Sven Singhofen ist am 22. Dezember 2019 im Alter von 54 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben. Das ist ein schmerzlicher Verlust für uns alle. Sven war seit dem Wintersemester 2008/09 als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Politikwissenschaft tätig. Seit dieser Zeit hat er Generationen von Studierenden in unserem Fach ausgebildet, stand jederzeit für Fragen zur Verfügung und war ein sehr beliebter Lehrer. Sein besonderes Forschungsinteresse galt Russland und den osteuropäischen Staaten. Wir verlieren einen engagierten Kollegen und verlässlichen Freund, der eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Kieler Politikwissenschaft übernommen hat. Seine ruhige und ausgleichende Art werden wir vermissen. Noch oft werden wir in Dankbarkeit an ihn denken.

Wir möchten Sie aus diesem Grund herzlich zu einer akademischen Trauerfeier einladen, die vom Fach Politikwissenschaft und der Pastorin an der Unikirche, Frau Paschmann, vorbereitet wird. Sie findet statt am Dienstag, 14.1.2020, 15.30 Uhr in der Universitätskirche, Westring.

Hegemony Crisis Intervention

07.01.2020

New Perspectives on Emancipatory & Radical Democratic Discourses

Call for Papers

Umkämpfte Solidaritäten

07.01.2020

Umkämpfte Solidaritäten

Zum Lesen hier klicken.

Brigitte Bargetz, Alexandra Scheele, Silke Schneider:

Umkämpfte Solidaritäten. Einleitung.

In der Femina Politica - Zeitschrift für feministische Politikwissenschaft, 2/2019, S. 9-25.